Die Frage ist halt, was spielt man überhaupt mit einer Baritone? - Bis ich das herausgefunden habe, habe ich jedenfalls Spaß an der Optik der Gitarre und klimpere gern darauf herum - wundere mich gelegentlich, wie merkwürdig anders sie doch klingt, als man das von anderen Gitarren gewohnt ist. Der deutlich längere Hals ist erstmal kein Problem, da bin ich von Bässen anderes gewöhnt, allerdings spiele ich da auch keine Akkorde. Um sie wie einen Bass zu bespielen, ist der Saitenabstand an der rechten Hand jedoch etwas zu eng - jedenfalls beim Spiel mit den Fingern. Mit einem Plektrum mag es einfacher gehen. Alles etwas gewöhnungsbedürftig halt; ich könnte mir aber vorstellen, sie gelegentlich anstelle einer Bassgitarre einzusetzen. Sie ist zum Glück nicht allzu schwer und auch am Gurt gut ausbalanciert. Und so klingt sie:
Der Umbau hat sich jetzt über mehr als vier Monate erstreckt, hat am Ende aber doch Spaß gemacht - und ich habe jetzt kein Instrument mehr, das nutzlos, weil redundant vorhanden an der Wand herumhängt.
Hier ein paar Fotos von der fertigen "'51 BARITONE":





